Nach Ermittlungspanne rüstet die Polizei ihre Technik nach

Wegen einer Software-Panne wurde Ferat Kocak nicht vor Neonazis geschützt. Das sagte die Polizei im November. Nun wurde das Problem behoben. Aus dem Checkpoint. Von Ann-Kathrin Hipp, Stefan Jacobs.

Nach Ermittlungspanne rüstet die Polizei ihre Technik nach
Foto: Ferat Kocak/Die Linke Berlin/dpa

Abgesehen von offenkundiger Nachlässigkeit war auch von „softwarebedingten Defiziten“ die Rede, als die Polizei im November dem Innenausschuss ihr Versagen beim Schutz des von Rechtsradikalen bedrohten Neuköllner Linken-Politikers Ferat Koçak erklären sollte: Ein Beamter habe aus einem abgehörten Telefonat von Neonazis den Namen „Kotschak“ notiert, und die Polizei-Datenbanken seien technisch nicht in der Lage zu einem phonetischen Abgleich. Die Polizei-Software kann Namen bei falscher Schreibweise sehr wohl verstehen, lautete dann die überraschende Antwort auf eine Anfrage des Linken-MdA Niklas Schrader.

Lesen Sie weiter als Checkpoint-Abonnent

Der beste Berlin-Überblick. Als Newsletter und jetzt auch im Web.

  • Der preisgekrönte Newsletter.
    Lesen Sie den original Checkpoint. Ungekürzt.
  • Checkpoint am Wochenende: Unsere Tipps für Ihre 48 Stunden Berlin – und jwd
  • Checkpoint im Web: Zugang zu unserem Archiv und alle Berlin-Tipps auf unserer Karte
  • Fast kostenlos*
    *Kostet weniger als wie ’ne trockene Schrippe am Tag (23 Cent)

Jetzt 30 Tage kostenlos testen: