Ob das gut geht? Der Schulstart in Berlin ist ein Experiment mit offenem Ausgang

Für 350.000 Berliner SchülerInnen beginnt nächste Woche die Schule. Doch die Stadt ist schlecht vorbereitet. Dabei wäre genug Zeit gewesen. Ein Kommentar von Anke Myrrhe

Ob das gut geht? Der Schulstart in Berlin ist ein Experiment mit offenem Ausgang
Foto: Peter Kneffel/dpa

Es war der große Tag für Sandra Scheeres, die mündliche Prüfung, für die sie sechs Monate lang gelernt hatte (inkl. zuletzt sechs Wochen Intensivkurs). Doch im Mündlichen war die Schulsenatorin noch nie sonderlich begabt, zumindest war eine Verbesserung der Note nach den erbrachten Vorleistungen eher nicht zu erwarten. Bei ihrem Referat gestern Mittag, 14 Uhr im Roten Rathaus, waren es dann aber vor allem die inhaltlichen Mängel, die den Gesamteindruck eines unzureichend vorbereiteten Prüflings hinterließen.
 
In sechs Tagen werden 350.000 Berliner Schülerinnen und Schüler zurück in den Regelunterricht geschickt.

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