Michael Naumann ist empört übers Müllers Kampfkandidatur gegen Sawsan Chebli

Der Publizist und SPD-Politiker kritisiert einen „Rückfall in altpatriarchale Zeiten“. Cheblis Geschichte hält er „für etwas Wunderbares“. Von Lorenz Maroldt

Michael Naumann ist empört übers Müllers Kampfkandidatur gegen Sawsan Chebli
Foto: Mike Wolff

Anruf von Michael Naumann, Gründungsdirektor der Barenboim-Said-Akademie. Er war in seinem bewegten Leben u.a. Kulturstaatsminister, „Zeit“-Herausgeber und SPD-Bürgermeisterkandidat in Hamburg. Heute ist er sauer, ja: „empört“, und zwar über Michael Müller und die Berliner SPD, genauer: über den Umgang mit Sawsan Chebli bei der Kandidatenkür für die Bundestagswahl. Den männlichen Verdrängungsprozess zu Lasten der Staatssekretärin nennt Naumann einen „Rückfall in altpatriarchale Zeiten“, das Verhalten der SPD „schäbig, dumm und ungerecht“.

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