Braucht es in jedem Bezirk „Service-Büros“ für Verkehrsinitiativen?

200.000 Euro Jahresbudget und vier Leute pro Bezirk: Das wollen die Hauptstadt-Grünen zur Debatte stellen. So soll es in den Kiezen verkehrssicherer zugehen. Von Stefan Jacobs

Braucht es in jedem Bezirk „Service-Büros“ für Verkehrsinitiativen?
Foto: Mike Wolff/Tagesspiegel

Die Mobilitätswende funktioniert ja in Berlin bisher z.B. so, dass das Straßenamt eines grünen Pankower Stadtrates es binnen vier Jahren nicht schafft, von der BVV beschlossene Querungshilfen für Fußgänger an einer (nach Berliner Sitte illegal zugeparkten) Kreuzung zu markieren, aber die per Farbeimer geleistete Selbsthilfe von Anwohnern binnen drei Tagen tilgt. Um solchen Murks (heute auf Seite Drei im Tagesspiegel dokumentiert) künftig zu vermeiden, schlägt die Landesarbeitsgemeinschaft Mobilität der Grünen „Servicebüros“ für alle Bezirksämter als Anlaufstelle für Bürger und lokale Initiativen vor, wie sie sich in vielen Kiezen um mehr Sicherheit vor der Tür oder um die Durchsetzung der StVO bemühen: Vier Leute pro Bezirk und 200.000 Euro Jahresbudget sollten es für den Anfang sein, so die Idee.

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