Datenschutz-Beauftragte kritisiert Digitalisierung an Berlins Schulen als „BER 2.0“

Der Jahresbericht für das Jahr 2020 stellt digitalen Angeboten an Berliner Schulen aus datenschutzrechtlicher Sicht ein schlechtes Zeugnis aus. Von Ann-Kathrin Hipp und Thomas Lippold

Datenschutz-Beauftragte kritisiert Digitalisierung an Berlins Schulen als „BER 2.0“
Die Berliner Datenschutz-Beauftragte zieht in ihrem Datenschutz-Jahresbericht für das Jahr 2020 mit Blick auf die Digitalisierung der Schulen eine "ernüchternde" Bilanz. Foto: Uli Deck/dpa

Wie schlecht es noch immer um die Digitalisierung an Berlins Schulen steht, zeigt der Jahresbericht der Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit. Im Kapitel „Digitalisierung der Schulen – BER 2.0?“ heißt es da: „Leider mussten wir das ganze Jahr über feststellen, dass die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie ihrer Aufgabe, den Schulen die notwendige Unterstützung zu geben, nicht gerecht wird. Unsere Behörde wurde in den notwendigen Prozess der datenschutzgerechten Ausgestaltung der schulischen Angebote ebenfalls nur unzureichend einbezogen.“ Es sei „ernüchternd“, dass auch zum Ende des Jahres 2020 keine positive Bilanz gezogen werden kann.

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