Berliner Museumsleiterin kritisiert neues Hygienekonzept des Senats

Die Regeln für Berliner Kulturstätten seien kaum verständlich, sagt eine Leiterin. Dass Museen nicht zu Bildung, sondern Freizeit zählen, nennt sie demütigend. Von Lorenz Maroldt

Wir haben eine Berliner Museumsleiterin gefragt, wie sie mit den neuen Regeln umgeht – sie lobt anerkennend die Arbeit des Kultursenators („Klaus Lederer versucht alles, was irgendwie möglich ist“), aber die Skepsis überwiegt. Ihre Kritik in Stichworten:

„Wahnsinnig kompliziert“
„Viel zu viele Ausnahmen.“
„Alle rätseln: Trifft das jetzt auf uns zu oder nicht?“
„Wir versuchen uns an einer Art Textexegese.“

Und dann auch noch das: „Es war echt demütigend, als wir festgestellt haben, dass wir keine Bildungseinrichtung sind, sondern eine Freizeiteinrichtung wie ein Bordell.

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