Große Mehrzahl privater Anzeigen landet bei der Bußgeldstelle im Papierkorb

Berlin fabriziert zu viele Knöllchen direkt für die Tonne: Von allen Verkehrsdelikten, die Bürger melden, haben nur 22% ein Verfahren zur Folge. Von Stefan Jacobs

Große Mehrzahl privater Anzeigen landet bei der Bußgeldstelle im Papierkorb
Zu wenig Personal in der Bußgeldstelle bedeutet freie Fahrt für Verkehrssünder. Foto: dpa

Die mehr als 20.000 seit Jahresbeginn verjährten Raser-Bußgelder (CP von gestern) sind nur eines von mehreren Symptomen für den Zustand, in dem sich die Bußgeldstelle der Berliner Polizei befindet. Ein weiteres sind die erwarteten Einnahmen von nur 67 Mio. Euro, die weit unter den Vorjahressummen liegen. Das muss man erst mal hinkriegen, nachdem im vergangenen Jahr viele Bußgelder teils mehr als verdoppelt worden sind.

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