Das Abgeordnetenhaus will den webbasierten Unterricht voranbringen

Seit 20 Jahren wird ein Internetanschluss für Schulen gefordert. Nun hat der Hauptausschuss dazu einen wegweisenden Beschluss gefasst. Von Lorenz Maroldt

Das Abgeordnetenhaus will den webbasierten Unterricht voranbringen
Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Vor zwanzig Jahren meldete die „Tagesschau“: „Schnellere und flächendeckende Verbreitung von Internetanschlüssen in Deutschland fordert eine D21-Studie. Alle Schulen sollten mit Internet-Unterrichtsräumen ausgestattet werden.“

So gesehen wurde gestern im Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses Geschichte geschrieben: Um 19 Uhr forderten die Abgeordneten den Senat per Beschluss auf, „zu berichten, wie möglichst schnell die technischen Grundlagen dafür gelegt werden, dass alle Berliner Schulen in der Lage sind, webbasierten Unterricht zu erteilen.“ Als unverzichtbare Grundlage dafür sehen die Abgeordneten „eine leistungsstarke Internetverbindung und sicheres, funktionierendes WLAN.“ (RN 2735 B)

Was sich im Jahr 2020 wie eine Selbstverständlichkeit anhört, ist ein ziemlicher Durchbruch in Sachen Schule/Digitalisierung: Erstmals wird hier festgehalten, dass die verwaltungsmäßige und die edukative Digitalisierung zusammengedacht werden müssen.

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